Projektassistent Schwerpunktbereich Serienproduktion

Der Projektassistent im Schwerpunktbereich Serienproduktion unterstützt Sie bei dem Aufbau von Risikomanagementstrukturen in Ihrem Unternehmen. Der Schwerpunkt Serienproduktion lässt sich durch folgende Stichwörter charakterisieren:

hohe Stückzahlen, Montage-Prozesse, Erstmusterprüfung, Assembling Industries,
sternförmige Wertschöpfungsstrukturen, Änderungsmanagement, Rückrufe, Produkthaftung, Rückverfolgbarkeit, Just-in-time, Lieferantenmanagement, Qualitätssicherungsvereinbarung, Six-Sigma

Typische Branchen:

Herstellung von ( bzw. Teilen von) Konsumgütern z. B. im Bereich Automotive, Unterhaltungselektronik, Lebensmittel, Pharmazie etc.

Die wichtigsten Risiken kommen hier durch die hohen Stückzahlen zu Stande. Bei großen Stückzahlen ist der potenzielle Schaden bei Produktrückrufen schnell sehr hoch. Oft gehen die Stückzahlen der Jahresproduktion bis in den siebenstelligen Bereich, einige tausend Stück oder mehr pro Lieferung sind üblich . Dabei liegt der Wert des Einzelstücks bei Zulieferteilen oft im Centbereich. Bei der Just-in-time-Produktion hängen Produktionslinien bei den Kunden direkt von den eigenen Lieferungen ab, so dass auch  im Bereich der Produktionsausfallhaftung hohe Risiken liegen.

Sie sind sich nicht sicher, ob dies der richtige Schwerpunktbereich ist? Der Analyse-Assistent unterstützt Sie bei der Analyse der Risikosituation Ihres Unternehmens. Weiter vorne in der Supply-Chain werden oft Ausgangsmaterialien für hohe Stückzahlen (z. B. Filze, Pappen, Granulate, Lacke) hergestellt, ohne dass der Bezug zum Endprodukt bekannt sein muss. Dort sind die Übergänge zum Schwerpunktbereich Kleinaufträge/Sonderanfertigungen fließend. Der Entwicklungsprozess bis zum Serienstart hat weiter hinten in der Supply-Chain hingegen meist starken Projektcharakter, besonders im Zuge der Produkt- und Prozessentwicklung vor Serienstart, so dass hier auch Elemente des Schwerpunktbereichs  Projektgeschäft interessant sind.

Wir empfehlen einen Aufbau der Risikomanagement-Strukturen entsprechend dem vorgestellten Vorgehensmodell. Dieses wird hier auf der Plattform durch den Projektassistenten unterstützt.  In jedem Fall ist eine Differenzierung nach einzelnen Detailprojekten notwendig, da der Risikomanagementbedarf in jedem Unternehmen unterschiedlich ist. Ziel ist letztendlich immer eine nahtlose Integration in die Geschäftsprozesse. Dazu ist zunächst der Status Quo in Ihrem Unternehmen zu bestimmen. Im Schwerpunktbereich Serienproduktion sind dies inbesondere folgende Strukturen:

  • Struktur der Supply-Chain
  • Verantwortung für die Lieferanten und Unterlieferanten
  • Offizielle Freigabeprozesse (vor Serienstart, PPAP  Production Part Approval Process / EMPB Erstmusterprüfbericht)
  • Qualitätssicherungsvereinbarungen (QSV/QAA) mit Kunden
  • Qualitätssicherungsvereinbarungen (QSV/QAA) mit eigenen Zulieferern
  • Rollenverteilung / Kooperation in der Supply-Chain bei der Prüfplanung
  • Kommunikation der Risiken (Fehlerzustand, z. B. Prozess FMEA) entlang der Supply-Chain
  • Kommunikation der kritischen Anforderungen (z. B. CC und SC) entlang der Supply-Chain
  • Produktionsausfallrisiken: Lieferzusagen, Lagermengen, Produktionsausfallhaftung, Notfallpläne
  • Stufenübergreifende Rückverfolgbarkeit, Rückverfolgbarkeit je nach Risikosituation
  • Umgang mit Standardproduktlieferanten (die nicht direkt in die Freigabeprozsse eingebunden werden können)
  • Beobachtung der Produkte im Markt

Die Ergebnisse der Analyse sind hilfreich bei der Aufstellung des Zielkonzeptes für den Aufbau von Risikomanagement-Strukturen sowie der Entwicklung des Ausbreitungskonzeptes.

Folgende Good-Practice Beispiele bieten Ansatzpunkte für Detailprojekte  für diesen Schwerpunktbereich:

Die folgende Tabelle zeigt für den Schwerpunktbereich „Serienproduktion“ eine Übersicht der Kompetenzen/Strukturen mit den zugehörigen Good-Practice-Beispielen und Methoden, die hier auf der Plattform zur Verfügung stehen:

Öffnen Sie hier ein neues Fenster, um mit den Hyperlinks in der Tabelle zu arbeiten.

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